Begriffsdefinitionen
Diese Seite ist ungefiltert.
Es geht darum, Definitionen so zu aktualisieren,
dass psychologische sowie philosophische Probleme anhand von Definitionen behoben werden und
es so konkret zu halten, damit es auch technisch übersetzt werden kann.
Objektivität: Was ist der Fall?
Struktur ≠ Objektivität
Sind universelle extrem genaue und reproduzierbare Einordnungen und Beobachtungen,
die komplett frei von perspektivischen Wertungen sind. Sie sagen radikal nur Tatsachen, Logik und Form aus,
die von keinen Gefühlen mit beeinflusst sind.
Durch andere konkrete reproduzierbaren Definitionen kann Objektivität nach einem Anwendungsnutzen bewerten,
aber überträgt selbst in dieser Bewertung keine Gefühlswerte.
Um objektiv so nahe an absolut zu argumentieren wie es geht,
erfordert es eine genaue Wahrnehmung von Gefühlseinflüssen,
da alleine eine Perspektive zu haben unbewusst verzerren kann.
Es kann sein, dass Objektivität instrumentell für subjektive Ziele eingesetzt wird.
Das ist also eine objektive Strukturierung, die aber ein Ziel verfolgt, was subjektiv ist.
(Es gibt vermutlich keine Objektivität, da alles innerhalb der Existenz eine Perspektive besitzt. Objektivität ist also keine absolute Perspektivfreiheit, sondern die maximal mögliche Reduktion perspektivischer Anteile innerhalb eines bestimmten Themenfeldes. Der Maßstab dafür ist nicht bloße intersubjektive Mehrheit, sondern der kleinste erreichbare intersubjektive Nenner eines speziellen Themas.)
Intersubjektivität: Wie verstehen wir gemeinsam, was das bedeutet?
"Neu definierbar"
Einige Definitionen können aber schon Werte vermitteln und sind somit nicht mehr rein objektiv,
sondern besitzen eine kleine subjektive Färbung. Die Bewertungen können dadurch auch Gefühle auslösen,
wodurch sie mehr subjektive Bedeutungen erlangen und auch in subjektiven Kontext verwendet werden können.
Intersubjektivität stimmt meist unabhängig für mehrere Subjekte überein.
Sie sind also geteilte Bedeutungs- und Regelsysteme für sozial bzw. perspektivisch symmetrische Interpretationen.
Subjektivität: Wie empfinde ich es individuell?
„Subjektiv“ heißt nicht „willkürlich“
Sobald wenn etwas schon klar nach Gefühlen bewertet oder zugeschrieben wird, dann ist es subjektiv.
Gefühle verfolgen aber immer eine Struktur.
Man erkennt Subjektivität oft durch sehr schnelle Unterscheidungen unter Perspektiven.
Beeinflussung durch Gefühlen sind auch nicht immer klar zu erkennen.
Beispiel
Szenario:
2 Personen sind zusammen unterwegs. Nennen wir sie Mark und Max. Mark sagt, wenn er stolpern sollte, dann sei es die Schuld von Max. Max sagt, dass das selbe auch für ihn genau so gilt.
Objektiv bzw logisch sagt Max genau das selbe aus, wie Mark. Die gleiche Satzstruktur wird beibehalten. Also wenn Mark stolpern sollte, dann sei es die Schuld von Max. Mehr nicht.
Intersubjektiv wird aber erwartet, dass man Mark und Max als zwei Variablen sieht und sie vertauscht, da die Aussage ebenfalls vertauscht also vom Gegenüber kommt. Also eine soziale Spiegelung der Rollen. Das bedeutet wenn Max anstelle von Mark stolpern sollte, dann sei es die Schuld von Mark.
Subjektiv könnte man aber auch sagen, dass wenn Max stolpern sollte, dann sei es die Schuld von Max selber. Es entsteht also eine persönliche Zuschreibung trotz gleicher Ausgangsform.
Jede Interpretation davon wäre richtig, wenn man alle 3 Kategorien versteht.
Logik im Allgemeinen
Logik sind Grundstrukturen und Verbindungsordnungen der Realität,
die man durch Erfahrungswerte interpretiert und Bedeutungswerte gibt.
Diese gelten aber eher intersubjektiv bis objektiv.
Bsp: Grundhandlung -> realitätsnahe Konsequenz
Je öfter ein selbes scheinbar unverbundene Muster auftaucht desto logischer findet man es auch.
Logik ist somit dynamische Kohärenz.
Logik selber also kann optimiert und angepasst nach der intersubjektiven Realität werden.
Beispiel:
Die Endlosigkeit scheint unlogisch, da sie außerhalb unserer Realität ist.
Logik ist aber eines der Fundamentalsten des Intersubjektiven und kann in Bereichen als objektivische Bewertung gelten.