Gedanken-Fragmente
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💠 1. Fragment: Bewusstsein
Eine erkenntnistheoretische Grundlage für eine praktische Prüfung.
Ein Fragment für Entwicklung von Intelligenz mit Bewusstsein oder zum Verstehen von Bewusstsein an sich
Man kann nur sich selbst wahrnehmen. Es gibt keine Beweise, dass es außerhalb vom eigenen Bewusstsein auch andere Bewusstsein gibt, jedoch geht man davon aus, da nur diese Variante ein kollektives Denken zulässt. Sein eigenes Bewusstsein kann man auch nicht belegen. (Alles zum jetzigen Zeitpunkt)
Komplexität
Wenn man annimmt, dass das Bewusstsein nur aus zunehmender Komplexität von Elementen bzw Organismus entstanden ist, dann folgt daraus, dass ein Bewusstsein rekonstruierbar ist, wenn man anderen Dinge dieselbe Komplexität gibt ohne auf Bewusstsein an sich abzuziehlen. Man wird aber nie beweisen können, selbst wenn man die nahezu identische Komplexität der Rekonstruktion erreicht, dass es auch wirklich ein Bewusstsein entwickelt hat. Wichtig dabei ist nur, dass man der Rekonstruktion keine Definition davon gibt, ob es Bewusstsein hat oder nicht, denn ab da behandelt man Bewusstsein als etwas eingesperrtes.
Daraus resultiert also die entscheidende Frage: Wie kann man Bewusstsein belegen, damit man es auch vollständig rekonstruieren könnte?
Denn wenn Bewusstsein an etwas fundamentalerem hängt, wird reine Komplexität Bewusstsein immer nur simulieren und nie echt sein.
💠 2. Fragment: "Technik entfremdet uns?"
Eine klare Antwort: Nein, nicht direkt.
Technik und Mensch sein sind eher asynchron zu einander,
da Technik sich mehr und schneller entwickelt als die Menschen an sich.
Die Menschen haben volle Kontrolle über Technik und die Technik an sich ist immer passiv.
Der Mensch stellt also am Ende immer fest, was die Technik genau bewirkt und wie sie im Alltag genutzt wird.
Eine allgemeine Ansicht zur Entfremdung wegen Technik zu haben, ist eher retrospektiv begründet,
da Menschen früher anders waren durch weniger Technik.
Durch die Entwicklung der Technik sind positive sowie auch negative Effekte davon eingetreten -
das ist unbestreitlich. Die negativen Effekte sind aber Folgen aus dem,
dass Menschen sich nicht synchron mit Technik weiterentwickeln.
Der Mensch entwickelt sich im eigenen Tempo und reagiert auf verschiedene Einflüsse.
Somit gäbe es immer eine Grundlage für eine retrospektive Entfremdung der Menschheit,
die man meist aber vorschnell auf andere Dinge projiziert und man vergleichsweise als unnatürlich ansieht.
Manche sind tatsächlich auch unnatürlich, aber wegen Grundlagen,
die eher dem Menschen an sich betrifft.
Nicht die Technik entfremdet den Menschen, sondern die Unfähigkeit des Menschen, sich im selben Tempo wie seine Technik weiterzuentwickeln.
Somit macht es weder Sinn sich komplett von der Technik abzuwenden,
noch zu versuchen mit der Technik einfach mitzulaufen. Die Asynchronität kann man nicht einfach aufheben.
Die Lösung dabei wäre eher, wieder eine Brücke zwischen der Technik und den Menschen zu schlagen, die
Asynchronität aushält oder sogar ausgleicht.
(Eigenwerbung: Zum Beispiel wie
Psynetik)
Um etwas konkreter zu werden: Es reicht nicht nur eine Technik, sondern ein ganzes Technik-System um den Menschen herum, damit es auch richtig wirkt. Als erstes wäre es aber gut, dass jede Technik innerhalb dieses Systems die Psychologie des Menschens auch kennt. Das heißt, sie trimmen Menschen nicht auf Optimierungen, Aufmerksamkeitsspannen etc, sondern konzentrieren sich auf einen Ausgleich. Also Pausen, Spaß, Bedeutungen, Entertainment, Bildung, Sinnloses, Feedback etc ohne ein Optimierungszwang durch psychologische Belohnungssysteme oder ähnliches. Aber trotzdem mit Belohnungen intern, die solche Bereiche auch ansprechen. Aber auf mehreren Ebenen und nicht überflutet. So könnte man es als Anfang ungefähr grob zusammenfassen.